Via Adrina

28.12.2011

Update zur Via Adrina

Die Via Adrina beschreiten wir nach 2008 zum zweiten Mal. Nachdem der Wetterbericht zumindest keine Niederschläge meldet, wollen wir nach fast 2-monatiger wetter- und erkältungsbedingter Pause, endlich nochmal auf Tour.

Schon 2008 hatten wir mäßiges Wetter und trotzdem konnte uns der Rundweg begeistern. So viel unsere Wahl auch heute auf dei Via Adrina. Wohlwissend, dass wir wieder keine Fernsicht haben werden.

Der Wegverlauf und Zustand hat sich nicht geändert. Nur an zwei Stellen sind wir 2008 noch durch Wald gelaufen, wo jetzt nur noch Baumstümpfe aus der Erde ragen.

Hinweis: Bei Markierung Nr 12 ist der Weg durch einen Schonungszaun unterbrochen. Wir haben die Schonung umlaufen, andere sind über den ca. 40 cm hohen Maschendraht gestiegen.

Wir sind unserem eigenen Rat, siehe unten, gefolgt und haben die Via Adrina beim Arfelder Hammer verlassen. Von hier sind es ca. 900m entlang der Straße bis zum Ausgangspunkt. Entsprechend fehlt auf der GPS Aufzeichnung das letzte Teilstück.

Wir werden diesen Wanderweg auf jeden Fall nochmal bei schönem Wetter begehen.


Abgekürzte Via Adrina

Statistik

Länge:18.43 km

Gesamtaufstieg:553 m

Gesamtabstieg:559 m

GPX Datei: Via_adrina_2011.gpx 

Unsere Meinung und Tipps zur Via Adrina

Sehr abwechslungsreich - so kann man die Qualität des Wanderwegs "Via Adrina" bewerten. Auf den 20,5 km bewegt man sich hauptsachlich auf schmalen Pfaden durch die Landschaft. Ständig bemüht den Wanderer von befestigten Wegen fern zu halten, verhelfen die Betreiber dem Wanderer zu einer Entdeckungstour über die Höhen um Arfeld und Schwarzenau, bis runter entlang dem Flußlauf der Eder. Eine sehr gute Wegmarkierung, zum Teil neue Ausichtsplattformen und Rastplätze säumen den Weg. Das letzte 2,7 km lange Teilstück, von Arfeld zum Wittgensteiner Schieferpfad bis zum Startpunkt, kann man sich allerdings sparen und vom Arfelder Hammer über die Dorfstraße direkt zum Ausgangspunkt gehen(ca. 700 m). Erst wird man über verschlungene Pfade geführt, ohne sich wirklich von der Siedlung zu entfernen, um dann einen vollig umgepflügten 300 m langen, mit dem Schieferpfad gemeinsamen Abschitt, zu begehen. Alles in allem bewerten wir den Wanderweg als sehr gelungen.

19.04.2008

Unsere Tourenbeschreibung

Wir beginnen an der Ederbrücke nach Arfeld, vom Parkplatz direkt gegenüber dem Gasthof "zum Bahnhof". Der Empfehlung auf der Informationstafel folgend, begehen wir entgegen dem Uhrzeigersinn. Die Markierung leitet über die Brücke, wir überqueren die L903, wo der Pfad am Strassenhang steil in den Wald hinauf führt. Das fängt vielversprechend an. Wir durchqueren ein Waldstück und gelangen auf eine Freifläche. Hier befindet sich die erste Aussichts-Plattform. 
 

Anschließend folgen wir dem Waldrand. Ein Schild weist uns auf eine Umleitung wegen Waldarbeiten hin. Es sind keine Maschinen zu hören, also gehen wir den regulären Weg. Ein kurzes Stück geschlungener Waldpfad bring uns auf einen Wirtschaftsweg. Wir passieren einzelne Häuser und betreten wieder ein Waldstück. Gelegentlich verlassen wir den Wald und geniessen vom Waldrand aus die herrliche Fernsicht.

Nach ca. 7 km überqueren wir die L903, nach 30 m weist uns die Markierung einen felsigen Hang hoch. Einen Steilhang entlang durchqueren wir den Wald bis es plötzlich hinunter ins Tal geht.

Dem Flußlauf folgend, nähern wir uns der Eder bis auf 30 Meter. Eine Bank lädt zu einer kurzen Rast ein. Es geht weiter Richtung Schwarzenau.

Dort angekommen kreuzen wir die L553. Am Friedhof vorbei, folgt eine lange Steigung.

Wir erreichen das obere Hüttental und befinden uns nahe dem Gipfel des  Hahnschuß (601 m N.N.). Der Pfad führt nur 15m parallel zum Waldrand, wo die Strasse zu sehen ist. Die Wegführung mag manchmal umständlich erscheinen, macht aber den Reiz der Tour aus. Hier haben wir eine Begegnung mit dem Feldhasen, den wir sehr viel früher bemerkt haben als er uns. Der Auslöser meiner Kamera hat ihn dann zu Tode erschreckt. Ab hier bewegt man sich vorwiegend auf Feldwegen und am Waldrand entlang. Haben dadurch jedoch immerwieder eine schöne Aussicht auf das Edertal. Es geht wieder ins Tal nach Arfeld. Der Weg führt uns zum Arfelder Hammer. 

Ab hier wird die Wegführung etwas seltsam und ist nicht bemerkenswert. Den gekreuzten Wittgensteiner Schieferpfad sollte man in Gänze begehen. Das gemeinsame Teilstück ist auf keinen Fall repräsentativ.

 

Unterstützt von:

Ihr Outdoorspezialist Feinbier unterwegs

Bilder 2011

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